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Aktive - Bezirksliga Donau: FV Neufra (2.) - FV Altshausen (4.)

Geschrieben von HS.

Spitzenspiel zum Frühstück

Zum Abschluß des ersten Saisondrittels steht dem FV Altshausen eine schwere Auswärtsaufgabe beim FV Neufra ins Haus. Anpfiff der Frühschoppen-Partie ist um 11:00 Uhr im Neufraer Waldstadion.

Die letzte verbliebene weiße Weste...

Nach neun Spielen sind die Gastgeber als einzige Mannschaft in der Liga noch ungeschlagen. Daß es bisher trotzdem nicht für den Platz an der Sonne reichte, liegt daran, daß bereits vier Unentschieden auf dem Zettel stehen. Dennoch verfügt der FV über beste Voraussetzungen, den heiß begehrten Platz in dieser Saison noch zu erreichen. Mit 25 erzielten Toren erweist sich die Elf des Trainer-Duos Alex Failer und Wolfgang Huber ähnlich treffsicher wie der FVA, nur einmal weniger durfte bisher gejubelt werden. Zwölf Gegentore bedeuten Liga-Rang zwei hinter der TSG Ehingen. Ligaspitze sind die Jungs aus der Riedlinger Teilgemeinde allerdings in der eher weniger angestrebten Kategorie Unentschieden, was sich langsam aber sicher zum exklusiven Neufraer Problem entwickelt. Bereits in der vergangenen Saison standen am Ende die meisten Remis zu Buche, als man erst am Ende der Saison deutlich vom Titelrang distanziert wurde. Einer der Gründe ist möglicherweise bei Spielertrainer Huber zu suchen, der entweder als Libero oder als Innenverteidiger selbstverständlich darauf bedacht ist, das Risiko möglichst gering zu halten und sich in kniffligen Situationen mit einem einfachen Punktgewinn zufrieden zu geben. Nichtsdestotrotz können sich die Gastgeber einer Favoritenrolle für die laufende Saison nicht entziehen. Wer einmal so knapp am Aufstieg geschnuppert hat, der will es wieder wissen. Dementsprechend ist man zwar zufrieden mit dem Saisonauftakt, ist sich des eigenen Potentials jedoch genauso bewußt und will an Spitzenreiter FV Bad Saulgau so lange wie möglich dran bleiben - diesmal vielleicht mit dem besseren Ende für sich.

Altsche, der Serienschreck

Mit einem verdienten 3:2-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen die bis dato ungeschlagene TSG Ehingen haben die Jungen Wilden ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Schließlich hat man den Gästen kaum für möglich gehaltene drei Stück eingeschenkt und ihre Gegentorquote fast verdoppelt. Zufriedene Gesichter gab es demnach unter der Woche auf dem Altshauser Trainingsgelände zu bestaunen, zumal am kommenden Wochenende die bis Ende November vom Papier her letzte hochkarätige Aufgabe wartet. Das Team ist sich bewußt, daß man mit einem Auswärtssieg mindestens auf den dritten Platz vorpreschen könnte. Durchaus zurecht richtet sich der Blick in Altshausen derzeit eher nach oben als nach unten. Ging man vor der aktuellen Saison noch von einem erneuten Kampf um den Klassenerhalt aus, hat sich das Blatt mittlerweile zugunsten der Gelb-Schwarzen gewendet. Die Elf um Skipper Christoph Weiß hat sich in der Liga wieder Respekt erarbeitet, und auch das Herzogliche Selbstverständis ist wieder auf einer ganz anderen Ebene angekommen. Doch genau so schnell wie man ihn sich erarbeitet hat - und das weiß auch Coach Markus Keller -, kann die gewonnene Anerkennung wieder weichen. Deshalb sollten sich die Altshauser Höhenflieger mit dem momentanen Zustand nicht zufrieden geben und akribisch an den nach wie vor vorhandenen Schwächen arbeiten. Ein weiterer Sieg in Neufra würde den Status nochmals verbessern und bei den kommenden Gegnern ein gewisses Unbehagen hervorrufen - eben so, wie es einige wenige FVA-Akteure noch aus den guten alten Zeiten kennen.